GFP Bunny - The True Story

Facts about the rabbit used by the artist Eduardo Kac in his project "Free Alba!" (2000).

GFP Bunny. Ein Versuch, die Sache richtigzustellen


(gekürzte Übersetzung des englischen Originaltextes)


Vielen Dank für Ihr Interesse in die grünen Kaninchen, die zum Mittelpunkt einer unerwarteten Geschichte wurden. Die fluoreszierenden Kaninchen wurden zu einem komplexen Symbol für poetische Tiere, Wissenschaftsmissbrauch, spaßige Kuscheltiere etc.. Das hatten wir wirklich nicht vorausgesehen, als wir im Jahr 1998 unsere drei ersten grünen Kaninchen erzeugten. Im im Jahr 2000 kam E. Kac, um die Kaninchen zun sehen. Er brachte spezielle Gläser mit, um damit die Farbe der Tiere sichtbar machen zu können. Wir sahen sie damit das erste Mal grün. Das Ergebnis war ziemlich enttäuschend, weil nur die Augen richtig grün leuchteten. Als E. Kac kam, schauten wir uns die grünen Kaninchen an. Sie waren die Kinder der ersten Generation. Wir haben niemals irgendein Kaninchen für E. Kac erzeugt, weder vor noch nach seinem Besuch. Die Kaninchen wurden systematisch weiter in Laboren gezogen, um Forscher mit den nötigen Versuchstieren zu versorgen. Das Alba genannte Tier (ich gebe meinen Versuchstieren nie Namen) starb died im Juli 2002 aus unbekannten Gründen.
Zusammenfassend läßt sich sagen, dass E. Kac uns nie gefragt hat, irgendein Kaninchen zu erzeugen. Er wollte nur eines (für seine Ausstellung) benutzen. Das hat er dann Alba genannt. Auf der Homepage von E. Kac und in seinen Publikationen ist das Kaninchen viel grüner dargestellt, als es in Wirklichkeit unter UV-Licht aussieht. Ich denke, dass sein Verhalten der Kunst und der Wissenschaft geschadet hat.
Es reicht uns, dass die Zellen der Kaninchen unter dem Mikroskop eine grüne Farbe zeigen. Das ist der sehr nützliche Marker für unsere Forschung. Es ist und war nicht unsere Absicht, von außen grün erscheinende Kaninchen zu erzeugen. Die unter UV-Licht grün leuchtenden Zellen der Kaninchen sind ein seit langem erprobtes, klassisches Hilfsmittel vieler Biologen und wurden nur zu diesem Zweck erzeugt. Es fällt mir schwer zu verstehen, was Kunst damit zu tun haben soll.

Mit besten Grüßen,
LM Houdebine

P.S: Ähnliche Diskussionen gab es, als die “Glofish” (Anm: fluoreszierende Zebrafische, in den USA zu kaufen). Ich habe an bioethischen Kursen teilgenommen (BioTethics projects) und mit anderen ein Buch geschrieben.* Glofish ist eine Fallstudie darin.
* L. Landeweerd, L.M. Houdebine and R. Ter Meulen (ed.)(2005): BioTechnology-Ethics, An Introduction, Angelo Pontecorboli Editore, Florenz, Italien.



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